Satzung der Eifelvereinsortsgruppe Kronenburg-Baasem-Berk-Frauenkron

§ 1 Name und Sitz
Der Verein trägt den Namen
„Ortsgruppe Kronenburg des Eifelvereins“ mit Sitz in 53949 Dahlem-Baasem

Die Ortsgruppe, gegründet im Jahr 1977, ist eine Untergliederung des Eifelverein e.V. (Hauptverein) und übernimmt alle Rechte und Pflichten nach der Satzung des Eifelvereins (Hauptverein).

§ 2 Vereinsgebiet
Das Vereinsgebiet umfasst die 4 Ortschaften: Kronenburg – Bassem – Berk und Frauenkron. Mitglieder mit Wohnsitz außerhalb des Vereinsgebiets können auch aufgenommen werden.

 

§ 3 Vereinszweck
Die Ortsgruppe dient der Eifel, ihrer Bevölkerung und allen, die hier Erholung und Entspannung suchen. Der Verein steht auf dem Boden des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebun-den. Die Aufgaben werden verwirklicht insbesondere durch:

3.1 Heimatkundliche und kulturelle Tätigkeit
Durch heimatkundliche Veranstaltungen aller Art weckt und vertieft der Eifelver-ein das Interesse für die Eifel. Hierzu gehören insbesondere Wanderungen aller Art, kulturhistorische Exkursionen, geschichtliche und kunstgeschichtliche Füh-rungen, Vorträge und Ausstellungen sowie Lehrgänge und Tagungen zur Wei-terbildung der in der Vereinsarbeit ehrenamtlich tätigen Mitglieder. Der Pflege des heimischen Brauchtums, dem Denkmalschutz und der Denkmalpflege fühlt sich der Eifelverein in besonderer Weise verpflichtet.

3.2 Naturschutz, Landschaftspflege und Umweltschutz
Der Eifelverein setzt sich für einen wirksamen Umweltschutz, insbesondere für die Erhaltung und den Schutz der einmaligen Natur und Landschaft der Eifel ein.

3.3 Strukturelle Förderung
Der Eifelverein vertritt die Interessen der Eifel und ihrer Bevölkerung bei der Planung und Durchführung aller Maßnahmen, die der Verbesserung der wirt-schaftlichen und sozialen Verhältnisse in der Eifel dienen. Dabei misst er so-wohl der Umwelt- als auch der Sozialverträglichkeit besondere Bedeutung zu. In diesem Sinne wirkt er mit bei der Anlage und Unterhaltung von gemeinnützigen Einrichtungen, die der Erholung dienen.

3.4 Jugend- und Familienarbeit
Der Eifelverein sieht in der Einbeziehung der Familien seiner Mitglieder in alle Aktivitäten im Rahmen des Vereinszwecks eine besondere Aufgabe. Den Fami-lien der Mitglieder wird so die Möglichkeit geboten, in allen Bereichen der Tätig-keit des Eifelvereins aktiv am Vereinsleben teilzunehmen. Der Eifelverein be-treibt insbesondere eine zeitgemäße Jugendarbeit z.B. durch Förderung demo-kratischen und sozialen Denkens und Handelns, Gruppenarbeit, Seminare, Lehrgänge, Wanderungen oder Zeltlager.

Die Deutsche Wanderjugend im Eifelverein ist Mitglied in:
• der Deutschen Wanderjugend (DWJ) des Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine e.V. (Bundesebene)
• der Deutschen Wanderjugend, Landesverband Rheinland-Pfalz
• der Deutschen Wanderjugend, Landesverband Nordrhein-Westfalen.

3.5 Internationale Beziehungen
Die Ortsgruppe pflegt im Rahmen ihrer Möglichkeiten internationale Verbindun-gen, insbesondere durch die Mitarbeit in europäischen Vereinigungen.

 

§ 4 Gemeinnützigkeit
Die Ortsgruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Orts-gruppe ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwe-cke. Mittel der Ortsgruppe dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Ortsgruppe fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 5 Mitgliedschaft
5.1 Mitglieder der Ortsgruppe sind:
a. Vollmitglieder (nur Vollmitglieder beziehen die Zeitschrift DIE EIFEL vom Haupt-verein)
b. Partnermitglieder. Diese Mitgliedschaft setzt voraus, dass der/die Ehegatte/in oder der/die Lebensgefährte/in Vollmitglied ist. Nach dem Wegfall des zugehöri-gen Vollmitglieds wird die Mitgliedschaft des betreffenden Partners automatisch in diejenige eines Vollmitgliedes umgewandelt. Das Weiterbestehen einer Part-nermitgliedschaft ohne korrespondierendes Vollmitglied ist nicht möglich.
c. Jugendmitglieder (unter 27 Jahre)
d. Zweitmitglieder, die zusätzlich noch Mitglied (Vollmitglied) in einer anderen Orts-gruppe sind.
e. Fördernde Mitglieder (z.B. Gesellschaften, Körperschaften, natürliche Personen)
f. Ehrenmitgliedschaft (Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende)

5.2 Über den Aufnahmeantrag der unter a) bis e) genannten Mitglieder entscheidet der Vorstand. Sind die Jugendmitglieder in einer Gruppe der DWJ (Deutsche Wan-derjugend) zusammengeschlossen, so entscheidet bei c) die DWJ-Gruppe oder nachrangig der Vorstand.

5.3 Ehrenmitgliedschaften werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitglie-derversammlung beschlossen.

5.4 Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Versammlungen und Veranstaltungen des Eifelvereins teilzunehmen und alle Vergünstigungen des Eifelvereins in An-spruch zu nehmen. Die Mitglieder unter a) bis d) sind stimmberechtigt und besitzen aktives (sind wahlberechtigt) sowie passives Wahlrecht (sind wählbar).
Fördernde Mitglieder sind stimmberechtigt und besitzen nur aktives Wahlrecht. Sie sind nicht durch den Eifelverein e.V. unfall- und haftpflichtversichert.

 

5.5 Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Erfolgt der Aus-tritt des Mitglieds gegenüber der Ortsgruppe schriftlich vor dem 1. Dezember, dann endet die Mitgliedschaft zum 31. Dezember des laufenden Jahres. Bei einer schrift-lichen Austrittserklärung nach dem 30. November endet die Mitgliedschaft zum 31. Dezember des Folgejahres.

5.6 Mitglieder können ausgeschlossen werden, wenn sie:
a) gegen Zwecke und Ziele des Eifelvereins oder der Ortsgruppe gröblich versto-ßen oder
b) das Ansehen des Eifelvereins oder der Ortsgruppe schwer schädigen oder
c) den Mitgliedsbeitrag trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht bezahlen.

5.7 Den Ausschluss beschließt der Vorstand, und er ist schriftlich zu begründen. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung zu, welche schriftlich in-nerhalb eines Monats an den Vorsitzenden der Ortsgruppe zu richten ist. Sie hat aufschiebende Wirkung bis zur Entscheidung durch den Vorstand oder die Mitglie-derversammlung. Gibt der Vorstand der Berufung nicht statt, dann entscheidet dar-über die nächste Mitgliederversammlung.

5.8 Die Beendigung der Mitgliedschaft ist der Hauptgeschäftsstelle des Eifelvereins bis zum 15. Dezember des laufenden Jahres schriftlich mitzuteilen.

 

§ 6 Ehrenmitgliedschaft und Ehrenvorsitz
6.1 Personen des öffentlichen Lebens oder Personen, die sich um die Ortsgruppe verdient gemacht haben, können auf Vorschlag eines Organs der Ortsgruppe zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung bedarf der Zustimmung der Mit-gliederversammlung.
6.2 Vorsitzende, die sich um die Ortsgruppe besonders verdient gemacht haben, können nach Ablauf ihrer Amtszeit auf Vorschlag des/der amtierenden Vorsitzen-den zu Ehrenvorsitzenden der Ortsgruppe ernannt werden. Die Ernennung bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
6.3 Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind Mitglieder auf Lebenszeit. Ansons-ten haben sie gleiche Rechte und Pflichten wie ein Vollmitglied. Die Beitragspflicht gegenüber dem Hauptverein bleibt bestehen.
6.4 Die Eigenschaft als Ehrenmitglied und als Ehrenvorsitzender erlischt am Ende der Mitgliedschaft nach § 5.5 der Satzung. Sie bedarf keiner Feststellung.

 

§ 7 Beiträge
7.1 Die Höhe des Jahresbeitrages setzt die Mitgliederversammlung unter Berück-sichtigung des abzuführenden Beitrages der Ortsgruppe an den Eifelverein e.V. (Hauptgeschäftsstelle) fest. Der Mitgliedsbeitrag ist bis zum 1. März an die Ortsgrup-pe zu entrichten.
7.2 Der von der Ortsgruppe je Mitglied an den Eifelverein e.V. (Hauptgeschäftsstelle) zu überweisende Beitrag ist bis zum 31. März abzuführen. Bei Ende der Mitglied-schaft werden die gezahlten Jahresbeiträge nicht zurückerstattet.

§ 8 Organe des Vereins
Organe sind:
• die Mitgliederversammlung
• der Vorstand

 

§ 9 Mitgliederversammlung
9.1 Die Mitgliederversammlung ist öffentlich. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder (siehe § 5 dieser Satzung), die den Beitrag für das zurückliegende Jahr bezahlt ha-ben. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich, möglichst bis zum 1. April durch den Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch seinen Stellver-treter einzuberufen. Die Einberufung, postalisch und/oder digital an alle Mitglieder, erfolgt mindestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung.

9.2 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss auf Beschluss des Vor-standes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel der stimmbe-rechtigten Mitglieder einberufen werden.
9.3 Die Mitgliederversammlung ist stets beschlussfähig und beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Eine Stimmrechtsübertra-gung ist nicht möglich (siehe auch § 14). Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

9.4 Sie beschließt insbesondere über
• die Höhe der Mitgliedsbeiträge
• die Jahresrechnung
• die Entlastung des Vorstandes
• den Haushaltsplan
• die Wahl des Vorstandes für mindestens zwei Jahre. Eine Aufstockung der Wahlperiode bis auf max. vier Jahre ist durch die Mitgliederversammlung mög-lich. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihr Amt auch nach Ablauf der Amtspe-riode bis zum Ende der Mitgliederversammlung aus, in der eine Neu- oder Wie-derwahl erfolgt ist.
• die Nachwahl für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder für die verbleibende Amtszeit
• die Wahl von Rechnungsprüfern für mindestens zwei Jahre. Eine Aufstockung der Wahlperiode bis auf max. vier Jahre ist durch die Mitgliederversammlung möglich.
• die Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden
• die Änderung der Satzung
• die Behandlung von Anträgen
• die Auflösung der Ortsgruppe

9.5 Alle Wahlen sind geheim. Offene Wahlen sind zulässig, wenn mindestens Drei-viertel der anwesenden Stimmen dafür ist. Die Wahl der Vorsitzenden (Vorsitzender / Stellv. Vorsitzender) ist eine Einzelwahl. Die übrigen Mitglieder des Vorstandes können in einem gemeinsamen Wahlgang gewählt werden, wenn mindestens Dreiviertel der anwesenden Stimmen dafür ist und nur ein Kandidat je Funktion vorgeschlagen ist.

9.6. Es ist der Kandidat gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Erreicht kein Kandidat im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit (siehe auch § 14.1), findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl statt. Gewählt ist im 2. Wahlgang der Kandidat, der die meis-ten Stimmen erhält. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das Los. Die Vorstands-mitglieder sind wirksam gewählt, wenn die Betreffenden das Amt angenommen ha-ben.

9.7. Nur Vereinsmitglieder können gewählt werden.

9.8 Versammlungsleiter ist grundsätzlich der Vorsitzende oder bei dessen Verhinde-rung der stellv. Vorsitzende. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 10 Vorstand
10.1 Der Vorstand besteht aus:
• dem Vorsitzenden
• dem stellvertretenden Vorsitzenden
• dem Geschäftsführer
• dem Kassenwart
• dem Schriftführer
• Fachwarten z.B. für Wandern, Wege, Naturschutz, Kultur, Jugend, Familie und Medien
• den Beisitzern (Anzahl wird von der Mitgliederversammlung bei der Wahl be-stimmt)

10.2 Über die Sitzungen des Vorstandes werden Niederschriften gefertigt, die vom Sitzungsleiter (in der Regel der Vorsitzende) und vom Protokollführer (in der Regel der Schriftführer) zu unterzeichnen sind.

10.3 Der Vorsitzende und der stellv. Vorsitzende vertreten gemäß § 26 II BGB die Ortsgruppe gerichtlich und außergerichtlich (Vertretung nach außen). Jeder ist al-lein handlungsbefugt bzw. vertretungsberechtigt. Vorsitzender und stellv. Vorsit-zender bilden den sog. BGB-Vorstand. Im Innenverhältnis ist der stellv. Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden handlungsbefugt.

10.4 Die Übertragung mehrerer Ämter auf eine Person ist statthaft mit Ausnahme der Personalunion von Vorsitzender und Kassenwart.

10.5 Der Vorstand tritt nach Einladung des Vorsitzenden nach Bedarf zusammen. Der Vorsitzende muss den Vorstand einberufen, wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt. Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit der Hälfte seiner Mitglieder. Jedes Vorstandsmitglied hat 1 Stimme, unabhängig von der Anzahl seiner Ämter. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit (50 % plus 1 Stimme) gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

10.6 Dem Vorstand obliegen insbesondere
• die Führung der Geschäfte des Vereins
• das Vollziehen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
• die Genehmigung der Ausgaben
• die Erstellung der Jahresberichte, des Kassenberichtes und des Haushaltspla-nes
• die Entsendung von Mitgliedern zu Tagungen und Lehrgängen
• das Vorschlagsrecht zur Verleihung von Verdienstnadeln
• die Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlung
• die Festlegung von Ort und Zeitpunkt der Mitgliederversammlung
• die Entscheidung, ob ein wichtiger Grund im Sinne des § 32 BGB vorliegt (siehe § 16 der Satzung).

10.7 Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, können die restli-chen Vorstandsmitglieder ein neues Vorstandsmitglied kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung bestellen. Das kommissarisch bestellte Vor-standsmitglied kann mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teilnehmen, und es kann per Vorstandsbeschluss mit entsprechenden Aufgaben betraut wer-den.

10.8 Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass für die Wahrnehmung be-stimmter Ämter innerhalb des Vorstandes eine angemessene pauschale Auf-wandsentschädigung und der Ersatz von Auslagen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gewährt werden.

10.9 Der Vorstand kann für besondere Zwecke der Vereinsarbeit Ausschüsse ein-setzen.

§ 11 Wanderjugend
Die Ortsgruppe strebt die Bildung einer Jugendgruppe an. Die Jugendgruppe wählt einen Jugendwart, der dem Vorstand der Ortsgruppe angehört. Für die Jugend-gruppe gelten auch die Satzungen der Deutschen Wanderjugend (DWJ) im Ver-band der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine und der DWJ-Landesverbände Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

§ 12 Geschäftsjahr
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Kassen- und Rechnungswesen obliegt dem Kassenwart im Auftrage und der Verantwortlichkeit des Vorstandes.

§ 13 Satzungsänderungen
Änderungen dieser Satzung können von der Mitgliederversammlung mit drei Viertel der abgegebenen Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder be-schlossen werden.

§ 14 Allgemeine Bestimmungen
14.1 Wird nichts anderes vereinbart, werden alle Beschlüsse mit einfacher/absoluter Mehrheit der gültigen Stimmen (50 % plus 1 Stimme) gefasst.
14.2 Als gültige Stimmen werden nur die Ja- und Nein-Stimmen gewertet; Enthal-tungen finden bei der Auszählung keine Berücksichtigung.
14.3 Um wahl- und stimmberechtigt zu sein, muss das Mitglied das 14. Lebensjahr vollendet haben. In den BGB-Vorstand gemäß § 10.3 können nur Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben gewählt werden.
14.4 Die in dieser Satzung aufgeführten Funktionsbezeichnungen sind ge-schlechtsneutral aufzufassen.

§ 15 Datenschutz
Die Ortsgruppe erhebt und verarbeitet personenbezogene Daten nach den aktuel-len datenschutzrechtlichen Vorschriften. Nähere Einzelheiten hierzu ergeben sich aus einer Datenschutzordnung, die von der Mitgliederversammlung des Hauptver-eins auf Vorschlag des Hauptvorstandes beschlossen wird.
§ 16 Vereinsführung in Krisenzeiten
Ist nach § 32 BGB eine Präsenzversammlung der Mitglieder aus wichtigem Grund nicht mög-lich, so können die für eine Weiterführung des Vereins erforderlichen Beschlüsse auch alter-nativ wie folgt eingeholt werden:

16.1 Virtuelle Mitgliederversammlung
Diese kann z.B. als Videokonferenz oder Telefonkonferenz durchgeführt werden, sofern die technischen Voraussetzungen dafür vorliegen.
16.2 Gemischte Versammlung
Es ist möglich, dass einzelne Mitglieder ihre Stimmen im Vorfeld einer Versammlung schrift-lich abgeben.
16.3. Ohne Versammlung
Die Mitglieder werden im Rahmen eines schriftlichen Umlaufverfahrens beteiligt.

Als Voraussetzungen für 16.1 – 16.3 gelten:
• Alle stimmberechtigten Mitglieder (gemäß § 5.1 a) – f) müssen schriftlich eingeladen wer-den (postalisch/auf elektronischem Weg).
• Alle Mitglieder werden aufgefordert, ihre Stimme bis zu einem angemessenen festgesetz-ten Termin schriftlich (postalisch/auf elektronischem Weg) abzugeben. Bei Rücklauf per Post ist eine Unterschrift des stimmberechtigten Mitglieds erforderlich.
• Die Beschlüsse werden mit den in der Vereinssatzung festgelegten Mehrheiten gefasst (§ 14.1 und § 14.2).
• Für die Einladung gemäß § 16 gilt entsprechend § 9 dieser Satzung.

 

§ 17 Auflösung der Ortsgruppe
17.1 Die Auflösung der Ortsgruppe kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitglie-derversammlung mit drei Viertel der abgegebenen Stimmen aller stimmberechtigten Mitglie-der beschlossen werden. Nehmen an dieser Mitgliederversammlung nicht mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder teil, so ist innerhalb eines Monats eine weitere Mit-gliederversammlung einzuberufen, in der die Auflösung mit drei Viertel der abgegebenen Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden kann.

17.2 (Bei e.V.) Der Vorstand hat zwei Liquidatoren zu bestellen, die innerhalb eines Jahres nach Zustellung des Auflösungsbeschlusses an das Amtsgericht:
• die laufenden Geschäfte des Vereins beenden,
• die Forderungen einziehen,
• das übrige Vereinsvermögen in Geld umsetzen,
• die Gläubiger befriedigen und
• den Überschuss an den Anfallsberechtigten (siehe § 17.3) aushändigen.

17.3 Bei Auflösung der Ortsgruppe fällt das Vermögen dem Eifelverein e.V. (Hauptverein) zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke entsprechend seiner eigenen Satzung zu verwenden hat.

Diese Satzung wurde vom Eifelverein e.V. (Hauptverein) mit Schreiben vom 02.11.2021 genehmigt und in der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Kronenburg vom 05.11.2021 beschlossen. Sie tritt an diesem Tage in Kraft.

Franz-Josef Kühlwetter

Bassem, 05.November 2021